Freiheit - Ehre - Vaterland

Für eine zeitgemäße Interpretation der burschenschaftlichen Traditionen

Neue Deutsche Burschenschaft

Gründungsmitglied

Am 13. Januar 1996 gründete die Arminia mit sieben weiteren Burschenschaften den liberalen Dachverband Neue Deutsche Burschenschaft. Ziel war die Schaffung eines liberalen Dachverbandes der Burschenschaften und einen eindeutigen Gegenpol zu dem immer stärkeren Rechtsruck ínnerhalb der Deutschen Burschenschaft zu setzen.

Zirkel der Neuen DB

Zirkel der Neue Deutsche Burschenschaft

Mitgliedsbünde

  • Danziger B! Alemannia zu Aachen
  • Berliner B! Obotritia
  • Alemannia Bonn
  • Rugia Darmstadt
  • Bubenreuther Erlangen
  • Franconia Freiburg
  • Brunsviga Göttingen
  • Hannoversche B! Teutonia
  • Markomannia Kaiserslautern
  • Berolina Mittweida zu Lübeck
  • Alemannia Marburg
  • Arminia Marburg
  • Stuttgarter B! Ulmia

Neue Deutsche Burschenschaft

Die Neue Deutsche Burschenschaft e.V. (NeueDB) ist ein burschenschaftlicher Dachverband. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin. Derzeit umfasst der Verband 14 Burschenschaften und wurde 1996 von den folgenden acht liberalen Burschenschaften in Hannover gegründet:

  • Alt-Germania Hannover (gegr. 1874)
  • Arminia Marburg (1860)
  • Brunsviga Göttingen (1848)
  • Bubenreuther Erlangen (1817)
  • Markomannia Kaiserslautern (1920)
  • Obotritia Berlin (1886)
  • Teutonia Hannover (1884)
  • Ulmia Stuttgart (1881)

Die Neue Deutsche Burschenschaft entstammt der aus der Urburschenschaft von 1815 hervorgegangenen burschenschaftlichen Bewegung. Die Tradition der burschenschaftlichen Bewegung wird zeitgemäß weitergeführt und die sich verändernden gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse berücksichtigt.

Geleitet von den burschenschaftlichen Werten Sittlichkeit, Wissenschaftlichkeit und Vaterlandsliebe lautet der Wahlspruch der NeuenDB: „Freiheit  Ehre  Vaterland“.

Freiheit befähigt den Menschen, für das eigene Leben, für die Gesellschaft und für die Umwelt Verantwortung zu übernehmen. Nach außen erfordert sie das Recht und die Möglichkeit, diese Verantwortung zu übernehmen.

Ehre manifestiert sich in dem aufrichtigen Bemühen, dem Anspruch der menschlichen Verantwortung gerecht zu werden.

Vaterland beschreibt das Eintreten der Neue Deutschen Burschenschaft für ein Vaterland als Teil der Völkergemeinschaft, sowie für das Zusammenwachsen der Nationen Europas.

Alle Begriffe des Wahlspruches bilden eine gedankliche Einheit.

Ihr Ziel ist verantwortliches Handeln in allen Lebensbereichen als Rechtfertigung des eigenen Denkens und Handelns vor Gott, vor der Schöpfung, vor dem Mitmenschen und vor dem eigenen Gewissen.

Die Neue Deutsche Burschenschaft bekennt sich als eine Vereinigung von Studenten und Akademikern zum Grundsatz der Wissenschaftlichkeit. Wissenschaftlichkeit erschöpft sich nicht nur im Bemühen um ein zügiges und gewissenhaftes Fachstudium, sondern beinhaltet auch die Erweiterung der Allgemeinbildung sowie die Beschäftigung mit staats- und gesellschaftspolitischen Vorgängen und Anliegen.

http://www.neuedb.de/

Heinrich Luden Preis

Die NeueDB verleiht jährlich eine mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für gute akademische Leistungen bei gleichzeitig hohem burschenchaftlichen und gesellschaftlichen Engagement. Der Förderpreis unterstreicht den Anspruch der NeueDB-Burschenschafter, im Studium gute Leistungen zu erbringen sowie sich im Sinne der burschenschaftlichen Ideale aktiv in unserer Gesellschaft einzusetzen.

Bewerben können sich Studenten der Verbandsburschenschaften sowie der Burschenschaften im Freundeskreis der Neuen Deutschen Burschenschaft. Die Bewerbungsfrist endet in der Regel am 15. März eines Jahres, Abweichungen sind möglich; gegebenenfalls wird darauf unter Termine hingewiesen.

Namensgeber dieser Auszeichnung ist Heinrich Luden, der neben Lorenz Oken und Jakob Friedrich Fries zu den so genannten „politischen Professoren“ an der Universität Jena um 1800 zählten. 1817 nahmen sie gemeinsam am Wartburgfest teil. In der Folge der Karlsbader Beschlüsse musste Luden seine Politikvorlesung aufgeben.

Kontakt: HLP(at)neuedb.de

Merkblatt zum Heinrich Luden-Preis